Donnerstag, 17. Januar 2019

Sächsischer Schulpreis 2018

Am Montag, dem 14.05.2018, wurden wir nach Dresden in die Dreikönigskirche zur festlichen Preisverleihung eingeladen.
Uns wurde der Sächsische Schulpreis in der Kategorie „Persönlichkeit macht Schule” durch den sächsischen Minister für Kultur und Bildung, Christian Piwarz, überreicht.
https://www.riesa-tv.de/mediathek/video/wir-haben-den-saechsischen-schulpreis/

Eine Weidaer Schule hat es bereits in die engere Auswahl geschafft – und muss nur noch eine letzte Hürde nehmen.
Helfen, Offenheit, Teilen: Das Periodensystem im Christlichen Gymnasium gibt Werte vor, die die Schule auch in besonderen Projekten vermitteln will. Dafür könnte bald ein Preis winken.
© Sebastian Schultz
Riesa. Die Chancen stehen im wahrsten Sinne fünfzig-fünfzig: Das Rudolf-Stempel-Gymnasium hat es in die engere Auswahl für den Sächsischen Schulpreis geschafft. Das Gymnasium an der Langen Straße ist eine von zwölf Schulen, die sich noch Chancen auf den mit insgesamt 22 000 Euro dotierten Preis ausmalen dürfen. „Für uns als junge Schule ist das schon eine besondere Ehre“, freut sich Schulleiterin Christin Tellisch.
Der Sächsische Schulpreis wird 2018 zum vierten Mal verliehen. Gesucht seien „Schulen, die sich mit ihren hervorragenden Projekten ein besonderes Gesicht geben“, heißt es seitens des Kultusministeriums, das die Preise in den insgesamt sechs Kategorien vergibt. Insbesondere auf den Sonderpreis „Persönlichkeit macht Schule“ kann sich das Gymnasium möglicherweise Hoffnung machen. Der Sonderpreis richtet sich speziell an solche Einrichtungen, in denen Projekte das verantwortliche Miteinander stärken.
Von derartigen Projekten gibt es am Rudolf-Stempel-Gymnasium eine ganze Reihe, zählt Christin Tellisch auf. Das zeigt sich schon im Hausflur, wo die Schüler ein Periodensystem für ihr Gymnasium gestaltet haben. Das Li etwa steht dort statt für Lithium für Liebe, das N nicht für Stickstoff sondern für Neugier. Jeden Montag treffen sich die 128 Schüler außerdem in der Aula und diskutieren über ein Thema, das sie besonders bewegt – zuletzt war das etwa die Verschwendung von Ressourcen. Hinzu kommt beispielsweise noch das Fach Verantwortung, in dem sich die Schüler für soziale Zwecke engagieren, etwa in Seniorenheimen, Kitas oder Asylunterkünften.
Die Initiative, sich zu bewerben, kam von den Schülern selbst: Die hatten einen Bericht über den Wettbewerb in der Zeitung gefunden, ausgeschnitten und mitgebracht. Ob sich die Bewerbung gelohnt hat, das entscheidet sich Anfang März. Dann wird eine Jury das Gymnasium besuchen. Ein Programm dafür hat die Schule schon erarbeitet. „Außerdem wird die Jury im Anschluss noch Gespräche mit Eltern, Lehrern und Schülern führen“, erklärt Christin Tellisch. Ob sich das Gymnasium am Ende auch über einen ersten Platz freuen darf, entscheidet sich spätestens zur Preisverleihung am 14. Mai.
Von Stefan Lehmann

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