Montag, 24. Oktober 2016

HERBSTPUTZ 28.10.2016 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

... in unserem Schulgebäude und auf dem Schulhof.

Also Eimer,Lappen,Besen und Putzmittel schnappen unsere Fenster,Türen und Böden warten auf fleißige Helfer.
Für den Schulhof bitte Gartenscheren, Laubrechen,Rechen,Körbe, Schubkarre und Handschuhe mitbringen und los kann es gehen. 

Sonntag, 23. Oktober 2016

Jugendkonsultation des Deutschen Instituts für Menschenrechte 2016:


Nachdem wir, eine Gruppe bestehend aus ca. 20 entwicklungspolitisch engagierten Jugendlichen, uns im letzten Jahr schon zweimal in Berlin getroffen hatten, ging es bei diesem Treffen speziell darum unseren bisherigen Entwurf für eine, vom BMZ entwickelten,  Aktionsplan zum Thema „Kinderrecht auf der Flucht“ zu überarbeiten. Dazu versammelten wir uns am Donnerstag, nach einem gelungenen Zusammentreffen im indischen Restaurant „Tüschü“ am Mittwochabend, in den Räumen des Hotels „Catalonia“.  Nachdem wir den von Griet, der Leiterin unserer Konsultation,  geplanten Ablauf durch gegangen waren ging es auch gleich los.  In einem großen Plenum diskutieren wir die Kernbotschaften, die man kurz und knapp aus unserem Forderungskatalog zusammen schreiben kann. Anschließend führten wir ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit der für uns zuständigen Mitarbeiterin des BMZ.  Aus diesem Gespräch kam heraus, dass es ein unerwartet langer und extrem bürokratischer Prozess sein wird bis unsere Forderungen innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt werden.  Es zeigt aber auch, dass die Partizipation von Jugendlichen langsam zu etwas geschätzten und gewünschten von Seiten der Ministerien wird. Am Donnerstag und Freitag beschäftigten wir uns außerdem damit ein Skript für den geplanten Werbespot zu schreiben und die oben genannten zentralen Forderungen so gut wie möglich mit einfließen zu lassen.  Diesen Spot drehten wir dann am Freitag auch erfolgreich, professionell unterstütz von Jan Rooschütz, dem Direktor des Kinderrecht-Filmfestivals Berlin. Außerdem am Freitag führten wir die Evaluierung des gesamten Prozesses durch.
Unsere Hoffnung ist nun, das unsere Forderungen erhört werden, wir dadurch eine Verbesserung der Situation für Kinder und Jugendliche auf der Flucht erreichen und unseres Beispiel davon überzeugt, wie wichtig und hilfreich die Meinungen von Jugendlichen im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sind. 
Leni Sperlich und Michaela Stastkova



Nach einem halben Jahr Vorbereitung trafen sich nun in der vergangenen Woche zwei Vertreter der Jugendkonsultation mit den Vertretern der  Zivilgesellschaft um über der Aktionsplan zu  diskutieren. Sie hatten die Ehre dieses Vorwort zu halten:

Dieser Aktionsplan ist etwas Besonderes, denn er stellt Kinder und Jugendliche ins Zentrum der deutschen Entwicklungspolitik. Für uns ist dies zentral für die Umsetzung von Kinderrechten. Diese sollten durch den Aktionsplan in der Arbeit des BMZ nun stärker zur Geltung kommen.
Etwas Besonderes war auch der Prozess, mit dem dieser Aktionsplan zustande kam. Denn im Rahmen einer vom BMZ ins Leben gerufenen Jugendkonsultation kamen gezielt Kinder und Jugendliche zu Wort. Wir, 24 Jugendliche, die an der Konsultation beteiligt waren, erarbeiteten von Oktober 2015 bis März 2016 Positionen zu entwicklungspolitischen Themen und konkrete Vorschläge für den BMZ-Aktionsplan. Besonders am Herzen lagen uns die Rechte und der Schutz von Kindern auf der Flucht sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und in Partnerländern. In einem Abschlussdokument [LINK] sowie einem Video [LINK] haben wir die Ergebnisse der Jugendkonsultation festgehalten. Manche davon werden Sie auf den nächsten Seiten wiederfinden.
Wir sehen, wie wichtig es ist, dass wir mitreden, wenn es um uns, unsere Rechte und die unserer Generation in Partnerländern geht. Wir wollen nicht nur beteiligt werden, sondern beteiligt sein. Kinder- und Jugendbeteiligung bringt allen etwas. Nicht nur dieser Aktionsplan soll von den Ideen von Kindern und Jugendlichen profitieren, sondern auch die Aktionen, die er enthält. Damit das klappt, braucht es Jugendnetzwerke in den Partnerländern, professionelle Unterstützung sowie ein Forum für engagierte Kinder und Jugendliche in Deutschland. So können Kinder und Jugendliche in der Entwicklungszusammenarbeit eine Stimme bekommen. Das macht eine Jugendzivilgesellschaft aus – und als solche wollen wir auch an der Umsetzung dieses Aktionsplans teilhaben.
Wir möchten dem BMZ und allen Beteiligten dafür danken, dass sie die Jugendkonsultation ermöglicht haben, und hoffen, dass es weitergeht. Wir sind dazu bereit!

Die Teilnehmer_innen der Jugendkonsultation

Montag, 17. Oktober 2016

Themenabend " Internetrecht "

Liebe Eltern, Pädagogen, Vereinsmitglieder und Interessenten,
 
ich lade Sie recht herzlich zu unserem nächsten offenen Themenabend zum "Internetrecht"
 
am Donnerstag, dem 17.11.2016 um 18.00 Uhr in unsere Schule ein.
 
Es referiert der Rechtsanwalt für Internetrecht Herr Steffen Niesel u. a. anhand von Praxisbeispielen darüber, was man aus dem Internet verwenden darf, welche Einschränkungen es gibt ...
Im Anschluss soll es dazu einen offenen Dialog geben.
 
Wir freuen uns, Sie/euch an diesem Abend zu diesem äußerst wichtigen Thema, welches alle betrifft, begrüßen zu können.
Da dieses Thema vor allem auch unsere Schülerinnen und Schüler angeht, sind diese ebenfalls herzlich eingeladen.
 

Dienstag, 11. Oktober 2016

Herausforderung Nummer 2 RieStra - Mit dem Fahrrad von Riesa bis Stralsund:



Unsere treuen Begleiter auf der gesamten Tour- die bepackten Drahtessel.

Unser voll bepacktes Herausforderungsteam vor dem Start in der Schule.

Herr Rückert als unsere Betreuer innerhalb  der Planugsphase und Frau Schmidt verabschieden uns mit einem Reisesegen und...

...etwas Wegzehrung.






 Ein erstes Gruppenfoto vor dem Roland in Belgern, wo wir die erste Rast einlegten.





Mittagessen gab es dann auf Schloss Hartenfels in Torgau.  Hier konnten wir auch unsere Wasservorräte auffüllen.

Kurz nach Torgau geht es auf einmal  nicht mehr weiter, dass  heißt umdrehen und einen anderen Weg finden


Im idyllischen Dommitzsch vergaß unser Begleiter Detlef seinen geliebten Rucksack. Was uns aber erst circa 20 km später einfiel, sodass wir beschlossen, ihn einfach dort zu lassen.






Jeden Abend fotografierten wir die Länge der Strecke und die Fahrtzeit ab, sodass wir bei unserer Präsentation möglichst genaue Daten verwenden konnten.

Unser Abendessen bereiteten wir die fünf Tage lang immer über den Kocher zu.






Unsere erste Station am zweiten Tag ist die Lutherstadt Witttenberg, in der wir nur kurz anhielten, um uns nach dem richtigen Weg zu erkundigen.


Lustige Straßenschilder oder  Ortsnamen wie dieses hier sahen wir auf unserer Reise nach Strahlsund öfters.



Ab Brandenburg zeigten uns Landkarten wie diese hier zuverlässig den Weg zu unserem jeweiligen Tagesziel.


Eine kleine Pause, bevor es bei perfekten Radelwetter weiter in Richtung Bad Belzig geht.



Dort angekommen entschließen wir uns dazu am Rande der Stadt unser Mittagessen zu  kochen.


Kurz darauf sind wir auch schon an unserem nächsten Etappenziel angelangt, dem ehemaligen Mittelpunkt der DDR.








In Brandenburg an der Havel können wir bei einer  Bekannten von uns im Garten schlafen, einen Platten flicken und ein wenig Geld durch Gartenarbeit verdienen.






Die Daten des zeiten Tages.


Nachdem wir über 30 km am Stück zurückgelegt haben machen wir eine kleine Mittagspause.



Wie man sehen  kann, war das Wetter am dritten  Tag nicht ganz so perfekt und so bemühten wir uns schnell aus dem Regengebiet raus zu fahren.

Abendbrot gab es in einer kleinen Schutzhütte in der Nähe  der Straße, bevor wir noch einpaar Kilometer zu einem geeigneten Schlafplatz fuhren.





Die Daten vom dritten Tag.


In der Region rund um  die Müritz herum hatten wir mit starkem Gegenwind und Regen zu kämpfen. Glücklicher Weise haben wir auch das problemlos überstanden und kamen so in eine weiteaus schönere Region.










So  perfekt wie am Anfang unserer Reise wurde das Wetter danach nie wieder und so beeilten wir uns die letzen beiden Tag, um  schnellstmöglich nach Stralsund zugelangen.

Da wir kein geeignetes Kartenmaterial bei uns hatten, mussten wir auf örtliche Landkarten zurückgreifen oder Anwohner fragen.


Unsere letzte Rast vor...

... dem Ortseingangsschild Stralsund.

Unsere Ankunft in Stralsund und damit das gelingen der Gerausforderung feiern wir mit einer Pizza.

Die Länge der Strecke am letzten Tag.

Die letzten Kilometer auf unserem Weg  nach Hause regnet es ziemlich stark, sodass wir am Ende doch alle durchnässt zu Hause ankommen.