Mittwoch, 7. März 2018

Unsere Exkursion nach Dresden in die neue Synagoge

Hallo lieber Leser und liebe Leserinnen!

Wir waren am Mittwoch 06.12.17 in der neuen Synagoge in Dresden. Wir – das ist die 6. Klasse des Gymnasium „Rudolf-Stempel“ und ich bin Jocelyn ☺.
Dort haben wir mit unseren Lehrern (Herr Dimmel u. Frau Schmidt) eine tolle Führung bekommen. Eine nette Dame erzählte uns viel Interessantes und wir haben das Wissen in uns aufgenommen.
Zuvor durften wir in kleinen Gruppen auf den Striezelmarkt und hatten dort viel Spaß und haben einen Kinderpunsch in der herrlichen weihnachtlichen Athmosphäre getrunken. Das ein oder andere Leckerli war auch dabei. 
Anschließend sind wir zur neuen Synagoge gelaufen und unsere Führung begann:
Die „neue“ Synagoge steht in der Nähe der Frauenkirche, nah unten an der Elbe. Die Verkehrsstraße heißt Hasenberg 1.  
Vor der „neuen“ Synagoge befand sich schon einmal eine Synagoge, das war die Sempersynagoge. Diese wurde von den Nationalsozialisten abgebrannt, deshalb wollte die Gemeinde der „neuen“ Synagoge diesen Ort zum Bau einer Synagoge haben. Die „neue“ Synagoge ist eigentlich gar nicht soo neu, sie wurde nämlich im Jahr 2001 erbaut, ist also mittlerweile schon 16 Jahre alt. Von außen wirkte das Gebäude sehr modern und weniger wie ein Gotteshaus auf mich, die Synagoge sieht ein  wenig wie ein Würfel aus, ein schräger Würfel. Das ist von den Architekten auch so gewollt, denn  die Synagogen müssen immer Richtung Jerusalem zeigen. Es gab auch einen Kleinen Innenhof auf dem ein paar Bäume stehen. Auch bemerkte man noch Mauerreste der alten Synagoge und ein Gitterstab der über den Hof lief, das war der damalige Grundriss der alten Synagoge, das fand ich sehr cool! Die Frau erklärte viel, es wurde „etwas“ kalt und wir gingen nach drinnen. In der Synagoge mussten unsere Boys und unser Herr Dimmel eine Kopfbedeckung aufsetzen. (Sie sahen witzig aus ;-))  Danach gingen wir weiter ins Innere der Synagoge.
Dort fiel uns auf, das die Steine aus denen die Synagoge besteht, versetzt angeordnet sind. Als wir drinnen waren, sah ich, das die Synagoge im Inneren nochmals wie abgegrenzt ist, durch einen Vorhang der aus dem selben Stoff wie die Kettenhemden der Ritter früher war, nur in Gold und Silberfarben statt komplett Silber. Drinnen erklärte die Frau uns, was in dieser Synagoge steht, das sollte man in jeder Synagoge finden. Das Gebäude wirkte wie schon von außen sehr modern und aufgeräumt. Wir durften uns in die Reihen setzen wo sonst nur jemand bei Gottesdiensten sitzt. Mädchen und Jungen mussten getrennt sitzen. (Die würden sich so oder so nicht zusammen setzen aber egal.) Mädchen links und Jungs rechts, hinten im Raum stand der Thoraschrein. Juden die sich streng an die jüdischen Gesetze halten gehen immer zum Gottesdienst, manchmal geht die ganze Familie, manchmal nur der Mann. Besonders gut gefielen mir die Vorhänge, die sahen so cool aus! Sie sollten an die Stift-Zelte erinnern. Heute wird die Synagoge für Führungen wie bei uns genutzt, es finden aber auch noch richtige Gottesdienste statt. Es gibt auch Gottesdienste, bei denen sich normale (nicht Gläubige)Menschen mit hineinsetzen können, einfach um einen Eindruck in das Leben der Juden zu bekommen. 
Man kann sich natürlich Filmeüber Synagogen ansehen aber so eine Abwechslung ist doch nicht schlecht?! Uns jedenfalls hat der Ausflug sehr gefallen, wir hatten Spaß und haben gleichzeitig viel Wissenswertes erfahren.
Ich hoffe euch hat der Blockbeitrag gefallen. Noch viel Spaß auf unserer Internetseite.

Samstag, 27. Januar 2018

Starke Schüler für eine starke Welt von morgen – helfen Sie uns mit!

Am Christlichen Gymnasium „Rudolf Stempel“ haben wir das Projektfach „Herausforderung“. Was könnte es damit nur auf sich haben?

Leben meint, Herausforderungen zu bestehen.
Leben meint, sich Ziele setzen, eine Vision haben und daran zu arbeiten.
Leben meint, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu machen.

All dies wird unseren Kindern und Jugendlichen jedoch heutzutage selten ermöglicht. Wir haben aus diesem Grund das Projekt „Herausforderung" initiiert. Die Schüler der Klasse 9 planen ein Jahr lang ihre persönliche Herausforderung, 30km vom Heimatort entfernt, mit nur 70€ für eine Woche zu leben und sich einer individuellen großen Aufgabe zu stellen. Dieses Projekt setzen sie in der ersten Schulwoche der Klassenstufe 10 um. Dieses Projekt fördert das Planungsmanagement, die Anstrengungsbereitschaft, die Entdeckerfreude, die Risikobereitschaft, das Verantwortungsgefühl und das Selbstbewusstsein. Die Schüler kehren gestärkt zurück und lernen, dass es sich lohnt, an seinen Zielen zu arbeiten.

Um das Projektfach „Herausforderung“ auch im August 2018 umsetzen zu können, brauchen wir noch Mentoren, die unsere Schüler auf ihrer Reise begleiten. Sie wollten schon immer mal 2 oder 3 Jugendlichen wichtige Erfahrungen ermöglichen, indem diese beispielsweise eine Fahrradtour zur Ostsee oder eine Woche im Wald überleben möchten? Dann melden Sie sich bitte (Tel 03525 5183800 oder schulleitung@schulzentrum-riesa.de)!

Ihr Team vom Christlichen Gymnasium Rudolf Stempel


 











Sternsinger bei und zu Gast








Biologie Klasse 6 Riechen,Schmecken,Fühlen,Hören ...















"VOLLTREFFER! Projektförderung" 2017

Wir sind wieder dabei: Volltrefferaktion 2017!
Projekt: SCHÜLERLOUNGE
In unserem Gymnasium soll ein Aufenthaltsraum geschaffen werden, der den Bedürfnissen der älteren Schüler entgegenkommt: gemütlich, farbenfroh, einladend. Ein Platz zum Chillen und zum Aktivsein, mit einem Bereich für Tischtennisplatte und Kicker, mit Küchenzeile und Musikanlage…
Ein Ort der vor und nach dem Unterricht offen ist, der für Pausen und Freistunden, sowie Schülerversammlungen genutzt werden kann. Dies möchten wir uns mit einem Maximum an Engagement und einem Minimum an finanziellem Aufwand schaffen. Das Preisgeld der Volltrefferaktion 2017 wollen wir in Malerarbeiten, Bodenbelag und Mobiliar investieren. 

Dankeschön an alle Unterstützer


    Foto Stadtwerke Riesa GmbH

Wirtschaftsraum Sachsen

Die Klasse 10 unternahm gleich zu Beginn des neuen Jahres, am 5.1.2018, im Rahmen des Geographieunterrichts eine Exkursion nach Leipzig. Im Vorfeld beschäftigte sich die Klasse im Unterricht mit dem Wirtschistorische Entwicklung, Wahrnehmung und Nutzung des Raumes, Beziehung des Raumes zu anderen Regionen u.v.m. durch. Dazu nahm die Klasse Kartierungen vor, befragte Passanten zum Image der Innenstadt, ließ „Mental Maps“ anfertigen und besuchte zu Recherchezwecken das Stadtgeschichtliche Museum.


haftsraum Sachsen, nun galt es, das theoretisch Gelernte in der Praxis zu erfahren und umzusetzen. Vormittags führten die Schüler in Kleingruppen eine Raumanalyse der Innenstadt Leipzig nach verschiedenen Aspekten, wie die

Im zweiten Teil des Ausflugs ging es aus der Innenstadt hinaus zum BMW-Werk Leipzig. Bei einer 2-stündigen Werksführung erhielten die Schüler viele Einblicke in die Arbeitsprozesse eines Großunternehmens und den Arbeitsalltag der Angestellten. Rundum ein aufschlussreicher und interessanter Schultag außerhalb des Schulgebäudes!


Anerkennung als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Mit unserer Unterschriftenaktion  und dem damit verbundenen Engagement haben wir den ersten wichtigen Schritt getan und können nun die feierliche Titelverleihung planen. Zurzeit sind wir auf der Suche nach einer prominenten Person oder Personen, die die Patenschaft übernehmen.
Unsere erste Aktion gegen Rassismus und für Courage war ein offenes Kaffeetrinken (Mitenander statt Gegeneinander) am 24.08.2017 bei herrlichem Wetter auf unserem Schulhof. Es gab Kaffee, Kuchen und interessante Gepräche mit den Gästen. Egal, ob jung oder alt, aus Deutschland oder der Ferne - hier war jeder gern gesehen. Bei Livemusik setzen die Schüler, Lehrer und ihre Gäste ein Zeichen gegen Diskriminierung von Menschen anderer Hautfarbe, Herkunft und Glauben.