Donnerstag, 28. Dezember 2017
Schokoäpfel und Co unterwegs ...
Mit unserem neu gegründeten Schulchor in der Weihnachtszeit unterwegs ...
Seit September gibt es an unserer Schule
den Schulchor als neues Ganztagsangebot. Wir proben immer montags von 15 Uhr
bis 15.45 Uhr im Musikraum unter der Leitung von Frau Müller.
Zu den Mitgliedern der “ersten Stunde”
gehören Holly-May, Annabell und Nele aus Kl. 6, Ann-Kathrin aus Kl. 8 und Merle
aus Kl. 9. In den vergangenen Wochen kamen noch Lana und Maya aus Kl. 6 hinzu,
so dass unser kleiner Chor inzwischen auf sieben Mitglieder angewachsen ist.
Wir singen alles, was uns Spaß macht –
traditionelle und moderne Lieder, z. B. Gospels und Popsongs. Gern studieren
wir auch Wunschlieder ein. Wenn es möglich ist, singen wir zweistimmig. Das ist
zwar für eine kleine Gruppe eine Herausforderung, aber es macht auch mehr Spaß.
Seit November haben wir Advents- und
Weihnachtslieder geübt, die wir dann bei unseren ersten Auftritten präsentieren
konnten.
Der Auftakt unserer Adventsprogramme war am
Donnerstag, dem 7. Dezember, in der Stadthalle “Stern” in Riesa. Dort fand um
15 Uhr eine Weihnachtsfeier für geflüchtete Familien statt, zu welcher die
Diakonie eingeladen hatten.
Nele eröffnete das Programm mit dem
bekannten Weihnachtslied “Hört der Engel helle Lieder” auf der Flöte. Danach
haben wir es als Chorstück vorgetragen.
Ann-Kathrin musizierte auf dem Akkordeon
das Lied vom kleinen Trommlerjungen (“Little Drummer Boy”).
Annabell spielte “O du fröhliche” auf der
Klarinette.
Bei unserem letzten Song “Winterwonderland”
stimmte der Schlagzeuger spontan mit ein und sorgte für den richtigen Groove.
Das kam beim Publikum sehr gut an und war auch für uns ein besonderes
Highlight.
Am gleichen Tag gastierte der
“LebendigeAdventskalender” in unserer Schule, den wir musikalisch mit
ausgestalten durften. Leider konnten nicht alle Chorsängerinnen dabei sein,
aber es hat trotzdem sehr gut geklappt und den Anwesenden Freude bereitet.
Eine Woche später, am Donnerstag dem 14.
Dezember, wurden wir in die Katholische Kirche zur Senioren-Weihnachtsfeier
eingeladen. Dort konnten wir unser Programm noch ein weiteres Mal aufführen. Es
klappte hervorragend. Das Singen und Musizieren machte noch viel mehr Spaß,
weil wir schon richtig aufeinander eingespielt waren. Frau Müller übernahm die
Moderation und trug zwischen den Musikstücken besinnliche und heitere Texte
vor.
Als besondere Überraschung kam Frau
Naumburger extra aus Elsterwerda nach Riesa, um den Schulchor live zu erleben.
Sie war ganz begeistert.
Im Anschluss an unseren gelungenen Auftritt
wurden wir noch zu einem kleines Imbiss eingeladen. Die Senioren haben uns
schon für den nächsten Auftritt gebucht.
Glücklich und zufrieden können wir auf
unsere ersten Auftritte zurück blicken. Es war eine tolle Erfahrung, in der
kurzen Zeit ein Programm einzuüben und aufzuführen. Wir haben viel Beifall und
tolle Rückmeldungen bekommen, so dass wir beschwingt und beseelt in das neue
Jahr starten können.
Ein herzliches Dankeschön geht an Ines
Sperlich, die unseren Chor bei allen drei Auftritten tatkräftig unterstützt
hat. Die Stimmung im “Chorbus” war besonders fröhlich und locker. Während der
Fahrt haben wir uns eingesungen und auf die Auftritte eingestimmt.
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Weihnachtswichtelbastelei im Mittagsband
Lebendiger Adventskalender am 7. Dezember an unserer Schule
Geplant war, dass in
diesem Jahr für alle Gäste die schönste Weihnachtskrippe von ganz Riesa
aufgebaut wird. Leider kam es zu einem Zwischenfall: Frau Schmidt und Frau
Kevekordes sollten alles schön hergerichtet haben, aber leider war die Zeit
wieder mal knapp im Advent und so waren beide peinlich berührt, als die Gäste
dasaßen und nichts fertig war!
Da es sehr schade
gewesen wäre, wenn niemand die schönen Weihnachtsfiguren gesehen hätte, haben wir
die Krippe „vor laufendem Publikum“ aufgebaut.
Als erste „lebendige
Weihnachtsfigur“ wurde Jesaja aus dem Karton geholt. Der hatte schon viele
Jahre vorher den Menschen gesagt, dass Gott seinen Sohn auf die Erde schicken
wird. Gott selbst hatte ihm den Auftrag dazu gegeben. Ihr erkennt ihn auf den
Fotos, weil er sich die Hand an die Stirn hält - so als würde er nach etwas
Ausschau halten.
Dann wurde es schon
richtig weihnachtlich: Der Erzengel Gabriel kam zum Vorschein. Na ihr wisst
schon der, der Maria die Nachricht gebracht hat, dass sie Gottes Sohn zur Welt
bringen wird.
Derjenige mit dem
Federkiel ist der Schreiber. Er hatte sogar eine Liste dabei, in die sich die
Leute damals eintragen lassen sollten.
Als nächstes wurde
der Wirt, dieser Schuft, aus dem Karton geholt. Schließlich hat er damals Maria
und Josef kein Zimmer gegeben. Tja, was sollte er aber machen. Wenigstens hatte
er den Tipp mit dem Stall. Josef haben wir gleich an seinen „alten Latschen“
erkannt. So weit war er gelaufen. Naja, es war ein Befehl vom Kaiser in Rom.
Josef musste nach Betlehem gehen. Es gab kein Pardon, egal ob die Verlobte
schwanger war. Ja genau, als nächstes kam Maria aus dem Karton. Sie gehört zu
Josef und hatte an der Krippe einen Sitzplatz.
Aus dem Karton hat es
auch ein bisschen muffelig gerochen. Muss wohl an den Hirten gelegen haben.
Wahrscheinlich haben die Hirten in Betlehem auch nicht so gut gerochen. Sie waren
ja Tag und Nacht draußen. Und Kleider zum Wechseln hatten sie bestimmt auch
nicht. Da sieht man es mal wieder: Nicht nur kluge und vornehme Leute waren an
der Krippe, sondern die armen Hirten, mit denen niemand etwas zu tun haben
wollte.
Aber auch noch zwei
wunderschöne Engel steckten im Karton. Das waren die, die den Hirten die
wunderbare Nachricht überbracht haben.
Fast hätten Frau Schmidt und Frau Kevekordes die Kiste
schon weggeräumt, aber es kamen noch ein paar sehr vornehme Herren zum
Vorschein. Die Sternendeuter! Die Kronen haben Frau Schmidt und Frau Kevekordes
auch nicht gefunden, aber es stellte sich heraus, dass sie gar keine hatten.
Das hat sich irgendwann mal jemand ausgedacht. Die drei waren Sterndeuter. Sie
sahen sich abends den Sternenhimmel an und meinten so erfahren zu können, was
alles auf der Erde geschehen werde. Aber reich
müssen sie gewesen sein, denn sie haben teure Geschenke mitgebracht.
Den Gästen hat die
aufgebaute Krippe mit den Figuren sehr gut gefallen. Frau Schmidt und Frau
Kevekordes wurden wieder ruhiger und waren sehr zufrieden, es doch noch
geschafft zu haben.
Dieses kleine Anspiel
sollte zeigen, wie wir so oft durch die Adventszeit hetzen. Unsere Gedanken
kreisen um die Geschenke für unsere Liebsten, wir denken an das Essen zu Weihnachten,
wir müssen Plätzchen backen und dekorieren, das Haus muss geputzt werden, Weihnachtsfeiern
stehen an, die Kinder müssen zur Krippenspielprobe gebracht werden, die
Eisbahn und der Weihnachtsmarkt wollen besucht sein.
Und dann sind wir zu
Heilig Abend geschafft und müde und merken vielleicht, dass wir das Wichtigste
vergessen haben. Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Weil Gott zu uns
kommt. Advent heißt: Sich auf die Ankunft Gottes vorzubereiten.
An diesem Abend haben
wir dafür gebetet, dass wir dankbar sein können, Advent zu feiern - mit mancher
Heimlichkeit und mit Freude, mit Zeit für uns und unsere Familien. Möge es uns
gelingen, das wirklich Wichtige zu sehen und Unwichtiges zu lassen. Ein herzliches
Dankeschön an alle Schüler und Ihre Familien, die an diesem Abend zum Gelingen
beigetragen haben. Ein besonderer Dank an Frau Müller, die für die Musik
gesorgt hat, sowie an Frau Schmidt und Frau Sperlich für die Organisation.
Herzlichen Dank an Herrn Friebel, Familie Sturm und Frau Schirofski aus der
Elternschaft die ganz tatkräftig zugepackt haben. Vielen Dank an Annabell, Ann-Katrin
und… für den Gesang.
Und zum Schluss ein
Dankeschön an alle Familien und dem Reformhaus Gerhardt die einen Betrag zu unserem köstlichen Buffet
geleistet haben.
Die Fotos haben Herr
Thomas Friebel und Günter Springer gemacht. Dafür bedanken wir uns auch auf das
Herzlichste!
Anke Kevekordes
ENDLICH ...
DANKE an ALLE die uns bei dieser Aktion unterstützten.
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