Sonntag, 22. November 2015

Geburtstag in Berlin + zweites Treffen der Jugendkonsultation zum Thema Entwicklungszusammenarbeit



Leni und ich machten uns am Montag den 16.11.2015 nach dem Unterricht (Stimmt nicht ganz, Chemie haben wir weg gelassen J) auf den Weg nach Berlin, um den zweiten Workshop der Jugendkonsultation zu absolvieren. Am gleichen Abend waren wir alle gemeinsam Vegan essen, dabei  konnten wir alle wieder mit einander quatschen, schließlich sind wir eine tolle Gruppe geworden, wo jeder jedem wichtig  ist. 
Als es dann endlich Dienstagmorgen war- zudem auch noch mein Geburtstag wurde ich zum Beginn des Seminares mit einem Ständchen und einen Muffin (der als Geburtstagskuchen diente) beglückt. Danach machte das Arbeiten doch gleich viel mehr Spaß J  
Durch die jetzige Flüchtlingsproblematik mussten wir  unsere bisherige Arbeit überarbeiten- doch dazu noch nicht zu viel zu verraten!
Wir bekamen heute Besuch einer UN- Jugenddelegierten, welche uns die ganze Zeit begleitet und uns wichtige Informationen übermitteln konnte.
Nach vielen Input, Diskussionen und getaner Arbeit machte sich eine Gruppe auf den Weg zum „Grünen Salon“, dort hat ein Lehrer ein kleines Konzert organisiert. An diesen Abend wurde mal nicht getrauert, wegen Frankreich oder der Flüchtlingsproblematik- oh nein! Ganz im Gegenteil!
Es waren Schuldbands, kleine eigene Bands, einzelne Sänger mit selbst geschriebenen Liedern aber auch Flüchtlinge da, welche musizierten und die Leidenschaft für Musik teilten. Ein Syrer sagte bevor er begann zu spielen: „Music is love- music is peace“ und genau solche Momente machen das Leben lebenswert! An diesen Abend war es egal woher du kommst, wie du aussiehst, wie alt du bist oder andere Kriterien. An diesen Abend zählte nur die Musik und die Leidenschaft dabei!
Es war ein toller Geburtstag in Berlin, denn an diesen Abend habe ich Leidenschaft aber auch Freude mit Leuten teilen können, die ich mag und ich habe viele Dinge gefunden, die mich bereichert haben. Zum Beispiel sang eine Syrische Sängerin ein Lied, dabei konnte ich ins Publikum sehen und sah ganze Familien, die leidenschaftlich mit sangen. Sie weinten und lachten dabei, dieses Gefühl dabei zu sein und diese Leidenschaft zu sehen ist unbeschreiblich- sowas muss man einfach selbst erleben!
Am nächsten aber auch letzten Arbeitstag war wieder intensive Arbeitszeit angesagt! Am Anfang waren spontan 3 Leute aus Nepal  bei uns, die uns von ihrem Projekt erzählt haben. Sie sind  gerade dabei mit den Bewohner eines Dorfes in Nepal ihre Häuser nach dieser Tragödie wieder auf zu bauen.
Letztendlich waren es tolle 3 Tage in Berlin. Doch morgen geht es mit viel Arbeit, Zielen aber auch guten Gewissen wieder zurück nach Hause. Wir freuen uns schon so sehr auf das nächste Treffen, nicht nur, weil wir dann unser Endprodukt vorstellen, oh nein! Einfach weil wir uns dann alle wieder sehen und es einfach das Schönste ist, in einer Gruppe zu sein, die die selben Ziele verfolgen und somit richtig zusammenwachsen!

18.11.2015, Berlin, Michaela 

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