Dienstag, 6. Januar 2015

Unsere gemeinsame Morgenandacht in der Sporthalle:


Jede Woche übernimmt ein Schüler oder Lehrer die Gestalltung des gemeinsamen Morgenkreises am Montag vor dem Unterricht. Zusammen reden wir dann über ein biblisches oder aktuelles Thema. In dieser Woche waren Tillman aus der Klasse 5 und unserer Religionslehrerin Frau Schmidt an der Reihe.

Beginn war unser gemeinsames Willkommenslied:
 " Laudate omnes gentis "  

 Gemeinsam redeten sie über das Thema PEGIDA. Den unten stehenden Text lass Tillman dabei vor.

PEGIDA
Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes
PEGIDA ist ein deutscher Verein, der eine Islamisierung von Deutschland und Europa befürchtet und ablehnt. Er spricht sich gegen den radikalen Islam und die unkontrollierte Einwanderung aus. Alle Einwanderer und Moslems werden abgelehnt. Unter Führung des Dresdner Lutz Bachmann werden seit dem 14.10.2014 Demonstrationen in Dresden organisiert. Dabei benutzen die Veranstalter die Geschichte zur Wendezeit der DDR, denn auch hier fanden montags Demos statt und auch hier riefen die Teilnehmer: „Wir sind das Volk!“.
Bei den Demonstrationen von PEGIDA nahmen anfangs nur ca. 350 Menschen teil, doch am 22.12.2014 konnte PEGIDA bereits 17500 Teilnehmer verzeichnen. Mittlerweile gibt es auch in anderen deutschen Städten, wie Leipzig, Berlin und Köln PEGIDA Nachahmer.
 Viele deutsche Politiker und Organisationen, sehen die Gefahr, die von PEGIDA ausgeht. Der DDR Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer kritisiert, dass PEGIDA Parolen der Bürgerrechtsbewegung von 1989 missbraucht und den Ruf: „Wir sind das Volk!“ als Parole gegen die Schwächsten, die Hilfebedürftigen, die Zuwanderer, die mit einem Trauma zu uns kommen, richtet. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, sieht PEGIDA  als Trittbrett für Neonazis und rechte Parteien, um so ihren Rassismus und Ausländerhass zu befriedigen. Die Angst vor islamischen Terror werden Hochgebauscht, um den Islam als Religion zu verteufeln.
 In ihrer Neujahresansprache sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Heute rufen manche montags wieder „Wir sind das Volk!“. Aber tatsächlich meinen ihr gehört, wegen eurer Hautfarbe oder Religion, nicht dazu! Deshalb, sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen, folgen sie den nicht die dazu aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja sogar Hass in deren Herzen.
Lied: " Wir wollen aufstehen aufeinander zugehen "

Sonntag, 4. Januar 2015

Lernbüro: Was ist den das?

An unserer Schule gibt es ein Fach, das heißt ‚Lernbüro‘. Es findet 6 Unterrichtsstunden mit 45 min, aber oft auch im Block mit 90 min statt. Im Lernbüro lernen wir wichtige Grundlagen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Dazu erhalten wir zu Schuljahresbeginn für jedes Fach eine Übersicht mit Bausteinen. Diese Bausteine arbeiten wir dann nach und nach ab - wann ich aber was mache, bleibt viel mir überlassen. Wichtig ist, dass ich zu bestimmten Zeiten ein bestimmtes Maß geschafft habe und am Schuljahresende alles abgearbeitet ist. Wie gut man im Lernbüro vorankommt, bespricht man wöchentlich mit seinem Tutor. Das Gute am Lernbüro ist, dass ich nicht warten muss, bis die anderen Schüler die Aufgaben fertig haben, sondern nach meinem Tempo weitergehen kann. Wenn ich etwas mal nicht verstehe, ist immer der Fachlehrer von Deutsch, Mathe und Englisch da. Dann erklärt er es mir, bis ich es verstehe - das geht unter vier Augen oft viel besser, als wenn alle anderen mit zuhören müssen. Außerdem traue ich mich dann auch, alle meine Fragen zu stellen. Nach jeder Lernbürostunde schreiben wir in unser Logbuch, was wir gelernt haben. Das ist manchmal echt knifflig, wenn man übt und übt und zum Schluss nochmal klar aufschreiben muss, was man dann heute "dazugelernt" hat. Doch das ist wichtig und die Grundlage für unsere Tutorengespräche. Am Ende jedes Bausteins schreiben wir einen Abschlusstest und erhalten darauf eine Note. Dann bekommen wir jeder eine Urkunde extra für uns. Da steht dann drin, was ich gelernt habe, was ich schon gut gemacht habe und woran ich noch arbeiten muss. Das unterschreiben dann der Fachlehrer, meine Eltern und sogar ich. Da ist meine Unterschrift wichtig, denn ich will ja weiter an mir arbeiten.
Wenn man das Prinzip des Lernbüros gut kapiert hat, macht das echt Spaß und man kann das Beste aus sich rausholen - man muss halt dran bleiben, aber das ist ja bei vielen Dingen so ;-)

Unser Logbuch, in das wir nach dem Lernbüro einschreiben, was wir alles gemacht,gelernt haben und was uns noch unklar erscheint.

 Eindrücke aus dem Lernbürozeiten: